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Welten Mutter

by Odal

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  • Compact Disc (CD) + Digital Album

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    CD in classic jewelcase with 8-page fold-out booklet and silver prints.

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  • Deluxe 180g LP (Black) (Germany/World)
    Record/Vinyl + Digital Album

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    Solid cover with printed inner-sleeve made of rough cardboard, both on reverse board, Pantone prints, card for free download of the album. 180g classic Black Vinyl.

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  • Deluxe 180g LP (Stone & Sea) (Germany/World)
    Record/Vinyl + Digital Album

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    Solid cover with printed inner-sleeve made of rough cardboard, both on reverse board, Pantone prints, card for free download of the album. 180g grey/blue blend vinyl.

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    Sold Out

1.
… um Ewiges zu schaffen Anfang ohne Ende Beginn ohne Leben Erschaffen um zu schaffen … Ewiges zu geben In starrer Geduld Ohne Grenzen und Weilen Endliches Fallen … um endlich zu steigen Flammen geboren Aus tiefster Brust Und dunkelstem Blut … um Ewiges zu schaffen Kein Nehmen nur Geben Bis alles verstummt Alleine die Hoffnung Dass Hall nie versiegt Um Ewiges zu schaffen Und Ewiges zu geben Um kranke Geister zu entsenden Und die Kraftlosen zu heilen Irrsinnige Sucht Ein rastloses Suchen Nach was noch kommen muss … es verliert sich im Nichts Kein Geben nur ein Nehmen Bis alles stirbt Alleine die Hoffnung Nie versiegt Um Ewiges zu schaffen Und Ewiges zu geben Um kranke Geister zu entsenden Und die Kraftlosen zu heilen Ende ohne Anfang Leben ohne Tod Erschaffen um zu schaffen … Ewiges zu geben
2.
Hellwach schwelgend Wenn Seelen friedlich ruhen Wohlig sich im Nichts verirren Geruhsam der Nüchternheit hingeben Verglühen weite Sonnen In Sphären, der Zukunft nah Verkünden vergangene Geschichten ...liegt hellwach und schwelgend der Geist Kraftvoll getrieben, geht und hetzt Doch die Rast wartet am Ende des Weges In Zukunft, die in Gegenwart weilt Wenn Irrsinn und Wahnsinn Ihren Ursprung vertreiben und jagen Weit in fernes Jenseits Lacht der Geist, kraftvoll, getrieben, gehetzt War er nie größer und stärker, Von Wahnsinn getragen Ruht in eurer Nichtigkeit Doch liegt der Geist Hellwach und schwelgend Reist zu verglühenden Gestirnen Die in Sphären der Zukunft Längst vergangen sind So groß - unerreichbar, Lacht der Geist, kraftvoll, getrieben, gehetzt Frei wie niemals zuvor Kraftvoll, getrieben, gehetzt So groß, so unabhängig, Schwelgt der Geist Drohend zum Traume hin Nie war er stärker, Von Klarheit getrieben Die mehr weiß, als sie verraten mag Und doch so zerbrechlich Gleich einem Behältnis aus kaltem Glas Hellwach, schwelgend
3.
Schattental 06:11
Schattental Tiefer, kahler, dunkler Stein Umringt von kaltem, hohem Berg Wie Schieferstein in grauem Licht Unbezwingbar, drohend Links, rechts kein Weichen Enger, finsterer Weg Durchwatend die Schemen Durchwandernd das Tal Gefangen im Schatten, Schattental! Rauer, grober und schwarzer Stein So hoch es nimmt kein Ende Verschwindet er im Wolkengrau Mit Rab und Schimmel Wartend, doch unerbittlich Oben, unten alles gleich Aussichtslos und stur mein Weg Durchdringend das Dunkel Durchwandernd das Tal Gefangen im Schatten, Schattental! Unbeweglich starrer Stein Will nicht weichen, lässt sich nicht brechen Wider mein Wille, es gibt kein Zurück Durchbrechend das Schweigen, kein Zurück Nun lasse ich mich tragen von Rufen Durchwandernd das Tal Gefangen im Schatten Durchbreche ich das Schweigen Es gibt kein Zurück Nur einen Weg Durch das Tal, welches liegt tief im Schatten Schattental! Durchwandernd das Tal Gefangen im Schatten Durchbreche ich das Schweigen Es gibt kein Zurück, nur einen Weg Durch das Tal im Schatten, Schattental!
4.
Der kalte Nächte Atem Unbekannt, unerkannt Wandelbar doch eigen Unvollkommen, noch wachsend Und doch ein Geist so groß Dass er durch keine Türen geht Unbekümmert doch panisch Wiegt sich der Geist in Stimmungen Nicht zu begreifen und doch so klar Dass er sich nie verirrt Erkenntnis hüllt sich in Schwaden Und keiner sieht das Licht Selbst noch blind, der Weg ist da Unbewusst getrübte Sicht Unverstanden, doch zu groß Bekämpft, bedroht und doch zu mächtig Ringt er sich durch dunkle Gänge Gedanken, um frei zu sein Wolkenreich, wird wandelnder Schatten Umhüllt in Kälte Atem Streift durch Welten Die nur begreift sein Geist Die Hülle wird er ewig tragen Wie Bürde doch ohne Last Weiße Wolken, die Strahlen brechen Lenken die Sicht in Richtung Himmelszelt Der Dunst des Schleiers atmet tief Sein Herz schlägt wie das eigene Doch wer den Blick nicht wendet wird ewig nur den Nebel sehen Unbekannt, unerkannt Eigen und doch wandelbar Ein Geist der ewig wächst Und doch so stur Dass er durch keine Türen will
5.
Welten Mutter Ein frostig klammer Hauch verliert sich Zwischen Bergen und Tälern Haftet träge an Wipfeln toter Bäume Kalte, triste Weiten erreichen nicht den Horizont Flach atmet der Dunst Hebt und senkt sich schwach Wie Wesens müde Lungen Im Schlaf in grauer Eislandschaft Dessen Haut bedeckt von frostiger Schicht Weiß-blauer Kälte Dennoch sie ruht nicht Und dennoch mächtiger denn je Welten Mutter Tief unten in gefrorenen Wogen eiskalter Wellen Klopft ihr kaltes Herz, Aus dessen Innern, heiße Fluten bersten Im frostigen Nass verdampfen Und auf dem Land ragen Finger, Hände, Glieder Aus dem unwirtlichen Boden Der blassen Sonne entgegen Von Weitem her dringen Schreie ihrer Augen Die ihre Schwingen durch kalte Nächte ziehen Und suchend die Mark überfliegen Bis dass der Schnee zu schmelzen beginnt Denn sie ruht nicht, ist mächtiger denn je Jede Ader, jede Vene, die sich über Erden zieht In Mooren versinkt, in Flüsse zieht Und in Meeren endet, ist durchzogen Von ihrem schwarzen Blut das die Welt ernährt Sie ruht nicht ist mächtiger denn je Welten Mutter
6.
Welten Geflecht Verworren und knorrig, unbeweglich, holzig Der Ursprung ist alt, aber der Quell versiegt Lange in wirrem Ineinander harrend Versorgt es sich ewig schon selbst Ein Geflecht aus Gedanken, Jahren und Tod Das alles hält und stemmt Ein verwobenes, verzahntes, eigenes Wesen Das fast lebt und fast stirbt Umwunden von Wegen, Schluchten und Tälern Die in den Abgrund führen Schlängelt es sich durch das Reich eines alten Mannes Der schon fast blind auf die Welten blicken kann Auf Welten blickt Ein Geflecht aus Erinnerung, Tagen und Tod Durchwandert die Seelen der anderen Wachsend, wuchernd ohne Halt Dass es fast lebt, fast stirbt Warm, warm - fast schon heiß, Funkelt sein Inneres Schimmernd durch die holzige Haut Ein Geflecht von Welten und Erinnerungen Vorherbestimmt doch frei, Weicht es jeder Gefahr, doch keinem Hindernis Ein Geflecht aus Seelen und doch Einsamkeit Verworren und knorrig, unbeweglich, holzig Der Ursprung ist alt, der Quell versiegt Umgeben von Pfaden, Höhen und Wäldern In den Wipfeln der Berge Greift es empor gen Himmel und Heim eines alten Mannes der stumm Erden beschreibt Verworren und knorrig, unbeweglich, holzig Der Ursprung ist alt, der Quell versiegt Ein Geflecht aus Gedanken, Jahren und Tod Das alles hält und stemmt
7.
Erden Zeit 07:20
Erden Zeit Kreisendes Licht in sengendem Feuer Durchbrochen vom stürmenden Wolkenmeer Schmetternde See, erkaltender Geist Wachsende Unruhe und wachsende Kraft Die Erden Zeit wird kommen Unendlich das Jetzt, das Ist nicht existent Eine Wahrheit geschaffen ohne Zukunft und Raum, nur Erden Zeit Ein Augenblick in einer Ewigkeit die nichts verspricht Ein Hauch im Atemzug der sich im Welten Alter verliert Kein Sein das dessen Wesen kennt, kein Sinn der dieses spricht Klaglose Bitten entsendend, der Schein zeigt Tod und Elend Doch die Erden Zeit wird heilen Auch den schlimmsten Feind vernichten Kein Augenblick, nur Stille Im Angesicht des Welten Alters Kein Sein das dessen Bürde kennt, kein Sinn der dieses greift Unendlich das Jetzt, das Ist nicht existent Erden Zeit verloren, ohne Zukunft und Traum Nur Erden Zeit klagloses Betteln Erhoben - der Schein zeigt Tod und Elend Doch Erden Zeit wird auch den ärgsten Feind zerschlagen Kreisendes Licht in sengendem Feuer Durchbrochen vom stürmenden Schrei Schmetternde See, sterbender Geist Kaum noch ein Klagen wert Erden Zeit genommen Unendlich das Jetzt, das Ist nicht existent Erden Zeit verloren ohne Zukunft und Traum Erden Zeit verloren

about

Pre-Order & Pre-Save the album: ffm.to/weltenmutter

credits

released April 23, 2021

Recorded from 2019 to 2020 at Black Wave Studios, produced, edited and mixed by Taaken.
Mastered during October 2020 by Greg Chandler at Priory Recording Studios, Birmingham, UK. Music created by Taaken, lyrics written by ADD and Taaken in the years 2018 - 2020.
Visual arts by DDD, graphic design by Taaken/Valkenstijn. Layout by Valkenstijn.

Odal on this recording:
TAAKEN: Guitars, Vocals, Drums and Keys
ADD: Bass and Violine

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