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EISENWALD

Geistes Unruh

by Odal

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metalhedjuggalo666 After all the years since their first Demo release back in 2001 with "Germansk" they still to this day keep to their roots of the black metal style they started out with, and I feel like this album is proof of that. Favorite track: ...in steter Wiederkehr.
H.L.
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H.L. This is elite undergound black metal from Germany - proud and full of dignity. ODAL manage to mix raw aggressiveness and wild melodies in a perfect manner. As the songs are catchy and complex at the same time, they stay interesting for quite a while. Everybody who loves ageless true black metal, far beyond all modern trends, should check this one out! Favorite track: Erblicke das Chaos.
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1.
Geistes Unruh Wer da - er spricht wer da, wer ruft wer quält sich durch die Stille um mich zu erreichen, um mich zu finden, wer sucht mein Geist, so fragt er sich Ich bin es bin dein Wahnsinn aus der Stille bin ich geboren Ich bin es dein eigner Wahn der dich ruft Was willst du - er hadert so lass mir meine Ruh, was quälst du mich in der Stille, um mich zu beirren, um mich zu verstören lass ab von mir, so heischt er Was maßt du dich an, ICH bin DEIN Wahnsinn, du hast mich in Stille geboren, Ich bin dein Wahn du speiest mich aus nun lebe mit was dir gegeben Geh fort, er schreit Geh fort! Die Stille schuf dein hässlich’ Antlitz Erbrach so kranken Irrsinn! Du kamst um mich zu brechen, du kamst mein Ich zu reißen Krank nennst du mich, hör dich an im Einklang wir nun stehen, Ernährst mein Geist, gebierst mein' Willen, dein Dasein ist nun mein Niemals, er wähnt du bekommst mich nicht, dieser Geist ist mein auf immer! Da lauscht er, dann wartet, erwidert er nicht, sein Wahn? Einsam er wartet, einsam er hofft, auf eine Stimme, welche die Stille bricht, durchbrechend um ihn zu erreichen Wer da - er spricht, wer da, wer ruft so laß mich nicht allein, geboren still, so opfer' ich der Menschheit meinen Geist So endlich hast du dein Selbst gebrochen, indem du mich erschaffen, aus Stille gebar mich dein edler Geist Ich bin dein Wahn
2.
...flammender Geist Beflügelter Geist schweb durch zeitlosen Raum es gibt kein Hier und Jetzt Hellwach und schwelgend in wachsamen Erinnerungen nieder gekommen in einem Traum Tanzender Geist um Mitternacht die Veitstanz’ morbide Weise er weiß nicht, dass bekämpft und gebändigt, auf Wiederkehr er nunmehr wartet Zerrissener Geist, verkümmert in rastloser Vollendung es gibt kein Damals und Heute Trostlos und elend Keines Mitleids würdig niedergekommen in Trauer Brechender Geist in körperloser Zeit durch alle Fesseln er entflieht keine Mauern halten ihn selbst der Tod ist nur ein Teil von ihm Singender Geist wie keiner zuvor eine ganz eigene Weise sie weiß, dass selbst bekämpft sie keiner jemals bändigt Weltenmutter - flammender Geist Natur allmächtig, allgegenwärtig erzürnt erschafft sie Neues um zu vernichten in selber Ordnung die sie vollendet
3.
Erblicke das Chaos In der Logik Widerspruch erschaffen Aus Leere und Unendlichkeit Erblicke das Chaos Der Gedanken wirrer Geister In Harmonie mit Zwiespalt und Vernunft erweitert seine Sphäre Kreisrund schwankend Der Einsicht Exorzist Pulsierende Bedrängnis Endlos schweifende Gebärden Unglaublich tief unglaublich weit unerträglich divergent zu Raum, zu Zeit Kein Horizont, nur Chaos, Kein Ende, nur Leere In der Widerspruch Logik erschaffen, aus Unvollkommenheit Erblicke das Chaos Der Gedanken wirrer Geister In Harmonie mit sich selbst erweitert deine Sinne voll Stärke sich erhebend Kein Horizont, nur Chaos, kein Ende, nur zügellose Leere Unerreichbare Güter unvollkommener Gedanken vergessen, als noch nicht geboren erweitern deine Sinne voll Kraft ins Unendliche strebend Erblicke das Chaos Erschaffen aus der Welten Reife Sich ewig drehend um sich selbst verschlingt es alles um Neues zu schöpfen aus seiner bodenlosen Untiefe Kein Horizont, nur Chaos, kein Ende nur Vollkommenheit
4.
...in steter Wiederkehr Ich klagte einst über der Dummen Weisheit obgleich es Spiegelbilder sind welche in steter Wiederkehr die Hoffnung nähren Ich klagte einst über der Besiegten Kampf Von Sinn so frei Von Widersinn gesättigt und sah nicht der Sieger perfide Fratze Ich klagte einst über Schicksal, Weltgeschick und Kommendes längst geschmiedet in Willensstärke selbst es abzuwenden hoffnungslos Ich klagte einst, stellte fest dass Klagen nützt nur welchem der gedankenlos sich reicht andren hin zum Mahle Ich klagte einst und sah es nicht von welcher Kraft mit welcher Pracht das Feuer längst geschürt Ich klagte einst doch bin ich des Klagens müde so brennt in dieser Pracht brennt in meiner Lohe, man hört euer Klagen nicht! Längst vergangen, nicht vergessen Hallt das Seufzen durch den Dunst Empor steigt der Rauch vergeblich euer Jammern wie auch mein Klagen keiner vernahm setze ich nun euren Schreien ein Ende
5.
Nie erreicht 06:51
Nie erreicht Ich verfolge dich mit starrem Blick gib mir deine Gedanken preis Führ fort was du begonnen wend ab dich nicht in Scham Ich erkenne dich und deinen müden Blick versuchst zu fliehen abermals lässt nur dein Leib zurück als könntest du dran wachsen Ich bewache dich jedes deiner Worte weiß ich noch bevor du selbst sie gedacht erschöpfen sie dich in ihrer gewollten Folge Dein Geist so schwach, dein Körper krank, als wollt er sein längst tot oder sind`s nur die Gedanken die all Leben aus deinem Leib entweichen lassen Ich verstehe dich du kennst dich selber nicht auch in diesem Augenblick bist dir so fremd Der Wesens Einheit wird deine Seele nie erreichen So frag ich mich, wofür das Betteln, wofür das Fliehen du versuchst? So wandert langsam der Lauf wie eine Klinge vom Blick ab, die Schläfe hinauf Ich verfolge dich ein letztes Mal mit starrem Blick biet mir dein Leben dar was will ich nur was kannst du geben laß ab von mir behalt dein Leben...
6.
Pfad der Zeit Ich riß ein gähnendes Loch im Strom aus Zeit Durch Sphären hindurch tief und weit Im raumlosen Sein war ich gefangen dem Allmachtsgedanken längst entronnen Ich war gesäumt von hungrigen Gedanken Verfolgt von Mut nur falschem So strebte ich nach Licht Kraftvoll floss ich dahin alles verschlingend durch den Pfad der Zeit tief und weit Brodelnd in unbekannter Tiefe Eingebettet in einem Weg der keine Richtung kennt gen Abgrund fehlgelenkt Dem raumlosen Sein bin ich entflohen dem Allmachtsgedanken mich dargeboten Kraftvoll floss ich dahin alles vernichtend durch den Pfad der Zeit hoch, unendlich weit Schwebend erhob ich mich um mich auszuweiten bis hin zum Gestirn in endlos dunkle Weiten meine Bekenntnis zu verbreiten Der Pfad den ich nahm kennt nur die Zeit wolkenlos, unendlich weit

about

Odal, one of those truly classy black metal acts of the German underground, returns with force and fire to deliver their 4th album in the course of autumn 2016.

Originally founded as a side project in 1999 by main man Taaken, over the course of 17 years, 4 full lenghts, splits, EPs and numerous line up changes, Odal managed to defy trends and build their own status as an unrelenting and uncompromising force in underground music.

With a long 8 year wait after their last and esteemed full length, and in the wake of their recent EP "Der Dunkelheit Reiter", this Thuringian trio made sure to feature tracks of epic proportions that will fit with their impressive back catalogue they highlighted with "Wilde Kraft" (2005) and "Zornes Heimat" (2008).

Picking up where they left off, Odal offers a dense six-track ride into grim, emotive black majesty, bound and influenced by raw northern blooded black metal and pagan roots. Refined, yet pure to their core, it comprises some of the most mature material written in the bands existence. Yet again, every step of the way, they musically hover in the same direction as the previous albums. "Geistes Unruh" (spirit's unrest) remains more clear & focused, provided with strong melodies, striking drumming, and an unfaltering voice.

credits

released September 30, 2016

Recorded, edited and mixed in 2016 at the Black Wave Studios. Mastered by Jan Ohlenhorst at Finemastering.

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